Rückkehr nach Wandsbek: Auf den Spuren von Rabbiner Simon Bamberger

Ende September kehrte der Nachfolger des letzten Rabbiners der jüdischen Gemeinde Wandsbeks an die Orte seiner Geschichte zurück. Gemeinsam mit seinen beiden Kindern reiste er aus Israel nach Wandsbek. Begleitet wurde die Familie von Astrid Louven, die seit Jahrzehnten zum jüdischen Leben in Wandsbek forscht.

Am 23. September 2026 kam Asaf Rosenheim, der Urenkel von Simon Simcha Bamberger und Enkel von Hella Rosenheim, gemeinsam mit seinen Kindern Oz und Amalia nach Hamburg. Sein Urgroßvater Simon Bamberger war der letzte Gemeinderabbiner von Wandsbek. Im Februar 1939 gelang es ihm und seiner Ehefrau, nach Palästina auszureisen.

Die Forscherin und Expertin für die jüdische Geschichte Wandsbeks, Astrid Louven, die über viele Jahre persönlichen Kontakt zu Hella Rosenheim pflegte, begleitete Asaf Rosenheim und seine Familie auf ihrem Weg durch Wandsbek.

Gemeinsam besuchten sie die Gedenktafel für Simon Bamberger, den Gedenkstein für die jüdische Gemeinde Wandsbek sowie den Ort, an dem einst das Haus der Familie Bamberger stand.

Mehr Informationen: www.juedischesleben-wandsbek.de