Im Rahmen der Winter-Vortragsreihe 2025/2026 „Hamburgs Jüdische Geschichte(n): Entdecken – Verstehen – Einordnen“ des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden präsentieren wir am Mittwoch, den 14.01.2026 um 18:00 Uhr im Kulturschloss Wandsbek das Projekt www.juedischesleben-wandsbek.de

Die Winterreihe des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) widmet sich der Frage, wie jüdische Geschichte in Hamburg neu entdeckt, verstanden und eingeordnet werden kann. Besonders im Fokus stehen Orte, an denen jüdisches Leben einst sichtbar war – heute jedoch kaum noch Spuren vorhanden sind.
In diesem Rahmen stellen wir die digitale Stadtteilkarte „Jüdisches Leben in Wandsbek“ vor. Das Projekt, das 2022 begann, macht historische Orte wie die ehemalige Synagoge in der Königsreihe oder den alten jüdischen Friedhof mithilfe aktueller Fotos und fundierter Hintergrundinformationen wieder zugänglich.

Referent:innen

Ainhoa Montoya Arteabaro
Stellvertretende Geschäftsführerin des Kulturschloss Wandsbek und Projektleitung „Jüdisches Leben in Wandsbek“. Sie führt seit Projektbeginn die inhaltliche und organisatorische Entwicklung der digitalen Stadtteilkarte.

Astrid Louven
Autorin und Geschichtsforscherin zur jüdischen Geschichte Wandsbeks und Hamburgs. Ihre Forschung bildet die Grundlage der Inhalte der digitalen Karte.

Dr. Björn Siegel
Stellvertretender Direktor am Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) seit Januar 2025. Er ist zudem Mitinitiator des Podcasts Jüdische Geschichte Kompakt des IGdJ und des Moses Mendelssohn Zentrums in Potsdam (MMZ). Dr. Siegel moderiert die anschließende Diskussion und vermittelt die historische und wissenschaftliche Einordnung des Projekts.

Link zum Projekt

www.igdj-hh.de

Jüdisches Leben in Wandsbek

Winterreihe_IGdJ_2025-2026-1

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