Ausstellung im Kulturschloss – verlängert bis Ende Januar

Anfang November haben wir mit einer netten, kleinen Veranstaltung die Wanderausstellung „Wandsbek erinnert an 1933-1945 – Wegweiser zu den Gedenkstätten“ eröffnet. Menschen, die sich um das Erinnern im Bezirk Wandsbek kümmern, wie Stefan Romey, Peter Pape, André Schneider, Hans-Joachim Klier, Michael Bruns, Gerhard Fuchs, Dr. Sigrid Curth, Dr. Klaus Curth, sowie viele andere Interessierte nahmen an der Eröffnung teil.

Geplant war die Ausstellung bis Ende Dezember. Jetzt haben wir entschieden, den Zeitraum zu verlängern. D.h. Ihr habt nun bis Ende Januar die Möglichkeit, die Ausstellung im Kulturschloss Wandsbek zu besichtigen.

Im Januar 2020 ist ein, von der Bezirksversammlung Wandsbek herausgegebener Wegweiser erschienen, der umfänglich die im Bezirk Wandsbek liegenden Gedenkorte an die nationalsozialistischen Staats- und Gesellschaftsverbrechen vorstellt.

Zu dem Wegweiser ist eine gleichnamige Ausstellung als Wanderausstellung erschienen. Ziel des Wegweisers und der Ausstellung ist es, Gefahren für die Demokratie und für das friedliche Zusammenleben aller Bürgerinnen und Bürger aufzuzeigen.

Mit dieser Ausstellung wird es insbesondere ermöglicht, sich mit den nationalsozialistischen Staats- und Gesellschaftsverbrechen auseinander zu setzen. Sie stellt diese Stätten näher vor und erläutert sie mit vertiefenden Informationen. Dabei wird ein besonderes Gewicht auf die Berichte der Zeitzeugen gelegt. Biografische Porträts veranschaulichen die Gedenkorte in besonders eindrucksvoller Weise. „Wandsbek erinnert“ ist damit ein Wegweiser, der über persönliche Geschichte in die Ortsgeschichte führt.

Auf dieser Tafel kann man die Lage der verschiedenen Gedenkorte im Bezirk Wandsbek nachvollziehen.

Andere Tafeln veranschaulichen mit biografischen Porträts die Gedenkorte in besonders eindrucksvoller Weise.

Diese Ausstellung lehrt uns, dass sich aus den Erfahrungen mit der NS-Zeit für jeden von uns ergibt, sich jeder Art von Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenzustellen.

Da der Raum, in dem die Tafeln hängen, nicht zu jeder Zeit zugänglich ist, empfehlen wir sich über
ticket@kulturschloss-wandsbek.de
anzumelden, bzw. einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.

Wer sich vertiefender mit den wandsbeker Gedenkorten und den Biografien, die sich dahinter verbergen, beschäftigen möchte, dem empfehlen wir die von der Bezirksversammlung Wandsbek herausgegebene umfängliche Broschüre zu den Gedenkstätten in Wandsbek.

Auf Anfrage könnt Ihr Euch im Kulturschloss Wandsbek gerne von uns ein kostenloses Exemplar der Broschüre aushändigen lassen oder der Glasvitrine im Flur im 1.OG entnehmen.




Wenn Ihr anlässlich einer Veranstaltung im Kulturschloss seid, dann findet Ihr auch im Bücherregal im Café, links von diesem Hinweisplakat hier, viele Exemplare.