Ausstellung: Schattenseiten in den Städten – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte

Bis zum 1. Juni könnt Ihr im Kulturschloss die Fotoausstellung „Schattenseiten in den Städten – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte“ sehen.

Ca. 860.000 Menschen sind in Deutschland ohne Wohnung. Die Tendenz ist steigend. Was es bedeutet, ein Leben auf der Straße zu fristen? – Darüber machen sich die wenigsten Menschen Gedanken. Ein Leben auf der Straße ist alles andere als romantisch. Es ist gefährlich, würdelos und unvorstellbar schlimm. Menschen, die auf der Straße leben, haben nicht nur mit sozialer Nichtachtung zu tun. Die Bemühungen, obdachlose Menschen aus dem öffentlichen Raum zu entfernen, werden in einigen Städten recht deutlich.

Die Metropolen Hamburg, Berlin, Frankfurt und Köln sind laut Aussagen von wohnungslosen Menschen die Städte, die einen annähernd humanen Umgang mit Obdachlosen pflegen. Leben im Abseits hat sich in diesen und anderen Städten in Deutschland umgesehen und starke Unterschiede feststellen können. „Wir haben aber in jeder von uns besuchten Stadt in Deutschland Schattenseiten gefunden und gesehen, dass überall in unserem reichen Land Menschen ein würdeloses Dasein auf der Straße fristen.“

In dieser Ausstellung zeigen wir die Schlafplätze von Menschen, die im 21. Jahrhundert in Deutschland auf der Straße leben müssen.

ABSEITS – Vom Leben am Rande der Gesellschaft in Hamburgs Mitte

In berührenden Porträts und Interviews dokumentieren die Journalistin Susanne Groth und der Fotograf Markus Connemann Leben und Träume obdachloser und sozial schwacher Menschen in Hamburg-St. Pauli. Entstanden sind einfühlsame Bilder, die vom 6.4. bis zum 1.6. im Kulturschloß Wandsbek zu sehen sind.

Zum ersten Mal laufen die Ausstellung „Schattenseiten in den Städten“ sowie die „Abseits Ausstellung“ gemeinsam.

Ausstellung vom 06. – 01. Juni 2019
Öffnungszeiten: Montag – Freitag, 10:00 – 18:00 Uhr, Eintritt frei